Rat & Hilfe > Leben mit Behinderung
Koordination und Aufbau eines Netzwerkes für Menschen mit Behinderung

ZielgruppeMenschen mit und ohne Behinderungen, Bewohner des Stadtteils, Vereine, Gemeinden, Organisationen

AngebotVernetzung, aktive Teilhabe an der Gestaltung des Stadtteils, Kultur und Freizeit, Stadtteilfeste, barrierefreie Zugänge, Migration und Behinderung

OrtFrankfurt am Main - Nordend

Das Modellprojekt „Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – Koordination und Aufbau eines Netzwerkes für Menschen mit Behinderung“
wird unter Trägerschaft des Diakonischen Werks für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes durchgeführt und von der Aktion Mensch unterstützt.

Das Diakonische Werk ist Träger der freien Wohlfahrtspflege in Frankfurt am Main. Es unterhält eine Vielzahl diakonischer Dienste mit den Schwerpunkten
„Gesundheit, Rehabilitation und Pflege“ sowie „Integrationshilfen für Menschen mit Behinderung“ und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Vorhandene
Strukturen und Vernetzungen bieten gute Grundlagen zur Umsetzung des Modellprojektes.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich zunächst an Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen. Da es sich um ein Kooperations- und Vernetzungsprojekt handelt, sind weiterhin einbezogen:

  • Verbände, die Angebote für Menschen mit Behinderung anbieten,
  • Institutionen der Behindertenhilfe,
  • Kirchengemeinden,
  • Gruppen, die im Stadtteil sowie stadtweit tätig sind,
  • Institutionen der im Stadtteil aktiven Organisationen,
  • ehrenamtlich Engagierte,
  • Menschen mit und ohne Behinderung.

Ziele

Hauptziel des Projekts ist die Förderung der Selbständigkeit und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt stehen Vernetzung sowie aktive Beteiligung und Mitwirkung . Betroffene erhalten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, selbst über ihre Belange zu bestimmen und ihre alltägliche Lebenssituation zu verbessern. Geplant ist ein Netzwerk, das von Menschen mit Behinderung eigenständig organisiert und geführt wird.

Umsetzung

Das Projekt ist im Frankfurter Nordend verortet, ein weiterer Stadtteil soll folgen. Aufgabe der Teilnehmer ist, Angebote und Unterstützungsaktivitäten zu vernetzen und als Interessenvertreter mit der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) zu kommunizieren. Schwerpunkte der Vernetzung sind Themenbereiche wie Freizeit, Kultur oder Mobilität. In Teilprojektgruppen werden unter Beteiligung der Betroffenen Ziele erarbeitet und Maßnahmen umgesetzt. 

Mögliche Teilprojekte sind:

  • Erstellung einer Internetseite,
  • Verbesserung der Barrierefreiheit im Stadtteil,
  • Kulturangebot für die Betroffenen im Stadtteil,
  • Erstellung von Informationsbroschüren.

Die Evangelische Fachhochschule (EFH) Darmstadt begleitet das Modellprojekt während des gesamten Verlaufs wissenschaftlich und führt eine abschließende Evaluation durch. Weiterhin sind zwei Fachtagungen zu den Themen „Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe“
sowie „Ehrenamt“ geplant.

Kontakt

Diakonisches Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main
Koordination und Aufbau eines Netzwerkes für Menschen mit Behinderung
Stefanie Schleifer
Koordinatorin

Eschersheimer Landstraße 565-567
60431 Frankfurt am Main
Tel.: 069-53 02-242
Fax: 069-53 02-266

schleifer@integrationshilfen.de
www.integrationshilfen.de

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