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Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft –
Quartiersmanagement Nordweststadt, Nachbarschaftsbüro

Zielgruppe Alle Bewohnerinnen und Bewohner, Senioren, Verbände, Vereine, Geschäfte, Einzelhandel

Angebot Quartiermanagement: Stadtteilentwicklung, Vernetzung, Vermittlung, Beratung, Konfliktlösung

Ort Frankfurt-Nordweststadt

Bild: Kinder vor Hochhaus Neben Familie und Freunden prägt das soziale Umfeld die Identität von Menschen entscheidend und trägt maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Daher sind Orte wichtig, an denen sie gute Gemeinschaft erleben und erlernen können.

Miteinander leben – miteinander gestalten

Das Miteinander – auch von unterschiedlichen Kulturen - zu stärken und zu fördern ist ein Ziel im städtischen Programm „Soziale Stadt- Neue Nachbarschaften“. Das Diakonische Werk für Frankfurt am Main hat im Januar 2005 die Trägerschaft für das Projekt mit dem Aufbau eines Quartiermanagements für die Nordweststadt übernommen. Bereits in der Karl-Kirchner-Siedlung in Frankfurt Preungesheim war die Diakonie an einem solchen Projekt erfolgreich beteiligt.

Ziel des Quartiersmanagements ist die Verbesserung von Lebensbedingungen in Wohngebieten, die baulich, wirtschaftlich sowie infrastrukturell unterversorgt sind und besondere soziale Problemlagen aufweisen. Quartiersmanager/-innen unterstützen, begleiten, fördern Stadtteilentwicklungsprozesse und

  • sind Anlaufstelle im Wohngebiet
  • vermitteln zwischen Bürokratie und den Lebenswelten der Menschen
  • kooperieren mit allen im Stadtteil vorhandenen Einrichtungen wie Schule, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Wohnungsgesellschaften, Kirchengemeinden, Ortsbeirat und Vereinen und koordinieren Aktivitäten
  • moderieren bei Interessengegensätzen
  • unterstützen die Entwicklung von Projekten
  • helfen Konflikte durch Nachbarschaftsvermittler/innen lösen
  • unterstützen die örtlichen Ökonomie
  • unterstützen berufsqualifizierende Maßnahmen für Jugendliche

Projektgebiet Nordweststadt: Praunheimer Weg – Bernadottestraße – Martin-Luther-King-Park

Der Stadtteil wurde im Rahmen des Projektes ausgewählt, um den Veränderungen innerhalb der Bewohnerschaft und dem damit einhergehenden sozialen Wandel (Arbeitslosigkeit, Sozialgeldbedarf etc.) gerecht zu werden. Der Anteil der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit betrug 1970 nur 3%, 1996 waren des bereits 25%. Das Quartiermanagement arbeitet präventiv, es fördert integrative Projekte und Neue Nachbarschaften.

Neue Nachbarschaften

Bild: Nachbarinnen Jeder Stadtteil braucht eine Identität. Besonders wichtig sind Treffpunkte für Bewohnerinnen und Bewohner. Die „Soziale Stadt“ möchte attraktive Angebote und Orte schaffen, die Kommunikation und Begegnung fördern. Wesentliche Vorraussetzung für das Gelingen des Projektes ist das Engagement von Bürgerinnen und Bürger. Je mehr Menschen sich für ihren Stadtteil engagieren und sich für gemeinsame Belange einsetzen, desto erfolgreicher können Veränderungen eingeleitet und neue Ideen in die Tat umgesetzt werden. Von Nachbarn für Nachbarn lautet die Devise.

Kontakt:

Nachbarschaftsbüro:
Thomas-Mann-Str. 6b
60439 Frankfurt am Main

Annette Püntmann
Tel.: (069) 95 73 86 12

Fax: (069) 95 73 87 70
E-Mail: nordweststadt@frankfurt-sozialestadt.de
www.frankfurt-sozialestadt.de

Sprechzeiten:

Donnerstag: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

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